Anzahl Waldrappe
Tag der Migration
KM bis Spanien
Menschengeführte Migration 2026
Auch 2026 wird wieder eine Gruppe von Waldrappen von zwei menschlichen Zieheltern aufgezogen und im Rahmen einer menschengeführten Migration in ein Wintergebiet in Spanien begleitet. Die Küken stammen aus der Kolonie des Tierparks Rosegg und werden von ihren Zieheltern unter Ausschluss anderer menschlicher Kontakte zunächst in Rosegg und später in einem speziell geeigneten Trainingscamp großgezogen. Im Trainingscamp lernen sie, einem Ultraleichtflugzeug zu folgen, in dem jeweils einer der Zieheltern an Bord ist. Anschließend brechen sie gemeinsam mit einem Boden-Team, das die Migration logistisch begleitet und unterstützt, auf in den Süden. Im Wintergebiet in Spanien angekommen, werden die Vögel nach einer Eingewöhnungsphase ausgewildert und werden Teil der migrierenden Population.
Warum Spanien?
Die globale Klimaerwärmung wird auch für die Waldrappe zur Herausforderung. Die Vögel der Kolonien des nördlichen Alpenvorlandes haben zunehmend Probleme im Herbst die Barriere der Alpen zu überfliegen. Ein neuer Migrationskorridor nach Andalusien soll ihnen ermöglichen, ein geeignetes Wintergebiet zu erreichen, ohne durch die Barriere der Alpen daran gehindert zu werden.
Hier geht es zu den aktuellsten Bildern und Informationen:
Aktuelle Infos zur menschengeführten Migration 2026:
Update 01.09.2026: ***Start aus Besançon: 02.09.2026, 08:00***
Hinweis: Bitte lassen Sie bei einem Campbesuch Ihre Hunde zu Hause und vermeiden Sie das Tragen gelber Kleidung.
Kontakt: info@waldrappteam.at
NEXT STOP: 3. Lons-le-Saunier (FR)
Ziel: Lons-le-Saunier
Flugzeit: 02:00 h
Flugdistanz: 81 km
Zeitplan für die menschengeführte Migration 2026
KW 15 - 16
Entnahme von rund 32 Küken aus der Kolonie des Tierpark Rosegg (Kärnten),
Übersiedelung ins Trainingscamp in Binningen (Hilzingen): Gewöhnung an das Fluggerät und schrittweises Training der Jungvögel, bis schließlich richtige Trainingsflüge durchgeführt werden können.
Im Juni und Juli wird es die Möglichkeit geben, das Camp zu festgelegten Zeiten zu besuchen, die jungen Waldrappe aus der Ferne zu beobachten und sich über das Projekt zu informieren.
Beuschszeiten: ab 05.Juni 2026
Freitag bis Sonntag jeweils 15:00-17:00
Update: Die Besuchszeiten im Trainingscamp der Saison 2026 sind mit dem 2.August beendet.
Kontakt: info@waldrappteam.at
KW 50
Auswilderung der jungen Waldrappe in Andalusien (ES).
Tagebuch menschengeführte Migration 2026
28. August 2026
27. August 2026
📸 B. Steininger
23. August 2026
Fast eine Woche haben uns Regen und Wind nun abwechselnd am Boden gehalten. Aber migrations-erfahrene Teammitglieder wissen: Geduld ist hier die wichtigste Tugend.
Und das Warten hat sich gelohnt – wir sind gelandet! Dieses Mal an unserem Etappenziel, dem Flugplatz Hütten-Hotzenwald. Und zwar nach einem sensationell schnellen Flug: mit einer Flugzeit von 1:09 Stunden, einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 61 km/h und einer Spitzengeschwindigkeit von 75 km/h.
Das alles dank des unterstützenden Windes, auf den wir nun fast eine Woche gewartet haben. Alle dreißig Vögel haben ihre erste Migrationsetappe mit Bravour gemeistert.
Bereits morgen wollen wir weiter nach Frankreich. Dabei gilt es, eine wesentlich längere Strecke zu meistern: Nach Besançon sind es morgen ganze 170 km.
Aber nach diesem vielversprechenden Migrationsstart sind wir zuversichtlich, dass auch das für Team und Vögel kein Problem darstellen wird.
📸 B. Steininger
19. August 2026
Nach zwei Tagen, an denen aufgrund der Wetterlage keine Chance auf einen Abflug bestand, bot sich uns heute Morgen ein kleines Zeitfenster. Da auch für die nächsten Tage eine eher unsichere Wetterlage vorhergesagt ist, entschieden wir uns, den Versuch zu wagen und möglichst früh zu starten.
Kurz schien alles perfekt: Wir starteten um 07:00 Uhr. Die Vögel folgten dem Fluggerät sofort, und auch zu Beginn waren die Flugbedingungen gut. Allerdings galt es, einen kleinen Pass zu überqueren, und das Flugteam bekam zunehmend mit Gegenwind zu kämpfen. Nach etwa 10 km, kurz vor dem Pass, wurden wir dadurch auf eine Geschwindigkeit von nur noch etwa 10 km/h über Grund abgebremst. Das war bereits kritisch – und so war es an der Zeit, nach Binningen zurückzukehren.
Auf dem Rückweg hatten wir nun Rückenwind, der uns auf maximal 83 km/h beschleunigte.
Diese Situation kam nicht völlig unerwartet, da bereits Wind vorhergesagt war. Aufgrund der Prognose war es jedoch einen Versuch wert.
Der nächste Start wird voraussichtlich am Samstag erfolgen, da für morgen noch stärkerer Wind vorhergesagt ist und es am Freitag höchstwahrscheinlich regnen wird. Die aktuelle Flugwahrscheinlichkeit liegt daher für morgen, Donnerstag, bei 0 %, für Freitag bei 20 % und für Samstag bei 70 %.
📷B.Steininger
17. August 2026
Die Vögel sind bereit, das gesamte Team ist versammelt und das Camp steht bereit für den Aufbruch. Und dann kommt ausgerechnet an dem Tag, an dem wir unseren Start geplant hatten, zum ersten Mal seit Wochen Regen.
Gestern haben wir nach einem genauen Blick auf die Wettervorhersage unseren für Montag, den 17. August, geplanten Migrationsstart verschoben. Manche Dinge lassen sich auch mit den besten Vorbereitungen einfach nicht beeinflussen.
Aber unsere Stimmung ist weiterhin bestens und das Migrationsfieber hat gerade erst begonnen! Das Team nutzt die zusätzliche Zeit, um sich gegenseitig kennenzulernen, sich mit den Abläufen vertraut zu machen und letzte Vorbereitungen zu treffen.
Wir beobachten die Wettervorhersage für morgen weiterhin genau und hoffen, dann endlich starten zu können. Nach aktuellem Stand liegen die Chancen für einen Migrationsstart bei etwa 80 %.
📷P.Wimmer
10. August 2026
Die letzten Trainingsflüge mit unseren 30 Waldrappen haben gezeigt: Die Vögel sind migrationsbereit! Sie fliegen zuverlässig neben ihrer Ziehmutter durch die Luft und haben keinerlei Scheu vor dem Fluggerät. Für unser Team bedeutet das: Es kann losgehen!
Wir planen, am 17. August von Binningen aus aufzubrechen. Die erste Etappe führt uns rund 70 Kilometer nach Hütten Hotzenwald. Damit ist dies zugleich die einzige Etappe in Deutschland. Beim nächsten Flug führt die Route dann bereits weiter nach Frankreich.
Auch in diesem Jahr wird das Flugteam von einem hoch motivierten und für alle Eventualitäten bestens ausgerüsteten Bodenteam begleitet. Wir freuen uns und starten voller Motivation in die letzte Woche vor dem Abflug.
📷 E. Bajka
3. August 2026
Den heutigen Beitrag im Tagebuch haben unsere Praktikantinnen Naira, Madeleine, Bori und Amelie verfasst. Sie machen im Rahmen unseres Projektes ein von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) gefördertes vierwöchiges Praktikum.
Seit zwei Wochen sind wir Praktikantinnen Teil des Teams und unterstützen das Projekt. Uns alle verbindet ein gemeinsames Ziel: die Migration der Waldrappe nach Spanien erfolgreich abzuschließen.
Dabei spielen natürlich die Ziehmütter als wichtigste Bindungspersonen der Vögel, der Pilot und Gründer des Projekts als Leiter sowie die Sponsoren als finanzielle Unterstützung eine unverzichtbare Rolle. Damit diese wichtige Arbeit jedoch überhaupt möglich ist, braucht es auch viele helfende Hände.Genau hier kommen wir – Naira Gruber, Madeleine Cashen, Bori Nagy-Pataky und Amelie Titelbach – ins Spiel. Wir vier übernehmen einen Teil der Arbeit, die zwar im Hintergrund stattfindet, aber für den reibungslosen Ablauf unverzichtbar ist.
Zu unseren Aufgaben gehört zunächst die Vorbereitung des Futters für die Tiere. Dazu zählen das Mischen des Fleisches sowie das Putzen und Füttern der Mehlwürmer. Außerdem kümmern wir uns um die Versorgung des Camps: Wir kochen, übernehmen verschiedenste Reinigungsarbeiten und erleichtern den Alltag, sodass sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bestmöglich auf das Projekt konzentrieren können.
Darüber hinaus unterstützen wir auch das Training – sei es am Flugplatz, wo wir den Flugverkehr im Auge behalten, oder im Escort-Car, von dem aus wir während der Verfolgung des Flugzeugs den schnellsten Weg finden. Auch die Digitalisierung der während des gesamten Prozesses gesammelten Daten gehört zu unseren Aufgaben.
Es ist echt brutal, wie viel wir in diesen wenigen Tagen schon gelernt haben. Nicht nur über die Wissenschaft und die Arbeit, die hinter einem wichtigen Naturschutzprojekt stecken, sondern auch über das Leben auf einem Campingplatz.
All das könnten wir jedoch ohne unsere Campleiterin Amelie Muntschick nicht schaffen. Sie sorgt dafür, dass hier alles reibungslos funktioniert, hat immer den Überblick und unterstützt uns, wo sie nur kann. In so kurzer Zeit sind wir bereits zu einer engen Gemeinschaft zusammengewachsen – und genau das macht die Arbeit hier zu etwas ganz Besonderem.
30.Juli 2026
Ein kleiner Wehmutstropfen angesichts der erfreulichen Trainingserfolge war der Beinbruch eines Jungvogels während eines Trainingsflugs. Zum Glück konnte der verletzte Vogel rasch versorgt werden. Der Patient befindet sich derzeit in der Obhut einer Projektmitarbeiterin und soll nach seiner vollständigen Genesung ausgewildert werden. Für das Flugtraining und damit auch für die menschengeführte Migration fällt er jedoch leider aus.
A. Schmalstieg
23.Juli 2026
Auch die Öffentlichkeitsarbeit ist ein wichtiger Bestandteil unseres Projekts und der Handaufzucht. Überall dort, wo wir unser Handaufzuchtscamp errichten, ist es uns ein Anliegen, die Menschen vor Ort in das Projekt einzubeziehen und über die Wiederansiedlung des Waldrapps zu informieren.
Da das öffentliche Interesse in der Region zu unserer großen Freude sehr groß ist, hat sich unsere Campleiterin Amelie Muntschick bereit erklärt, im Rahmen eines Vortrags im Impulshaus Engen über die Handaufzucht 2026 zu berichten. Rund 50 Interessierte waren der Einladung gefolgt. Nach einer anschaulichen Präsentation von Amelie wurden die zahlreichen Fragen des Publikums mit Unterstützung von Anne-Gabriela Schmalstieg und Rudi Beck ausführlich beantwortet.
Wir freuen uns sehr über das große Interesse an unserem Projekt, das sich auch in den hohen Besuchszahlen im Camp widerspiegelt. Das Handaufzuchtscamp kann noch bis einschließlich des kommenden Wochenendes (31.07.–02.08.) während der Besuchszeiten besichtigt werden. Nähere Informationen zu den Besuchszeiten finden Sie am Anfang dieser Seite.
📷 A. Schmalstieg
02.Juli 2026
Seit dem ersten Freiflug ist im Trainingscamp am Flugplatz Binningen/Hilzingen einiges passiert. Mehrmals pro Woche wird mit den Jungvögeln geübt, damit sie sich Schritt für Schritt an das Ultraleichtflugzeug gewöhnen und lernen, ihm sicher zu folgen.
Nachdem die beiden Ziehmütter Eszter und Fabienne ihren Schützlingen das Fluggerät und dessen großen Schirm zunächst am Boden vertraut gemacht hatten, stehen inzwischen die nächsten Trainingsschritte auf dem Programm: Heute absolvierte das Team die erste Außenlandung außerhalb des Flugplatzgeländes. Sowohl die Ziehmütter als auch die jungen Waldrappen meistern die neuen Herausforderungen mit viel Engagement und Motivation.
Alle Übungsschritte folgen einem für dieses Jahr überarbeiteten Trainingskonzept. Das Ziel ist klar: Bis zum Start der menschengeführten Migration Mitte August sollen die Jungvögel so weit trainiert sein, dass sie ihrer Ziehmutter im Ultraleichtflugzeug zuverlässig in der Luft Luft folgen.
📷 J.Fritz
15.Juni 2026
Heute stand in Binningen der erste Freiflug der jungen Waldrappe auf dem Programm. Dieser Moment ist jedes Jahr etwas ganz Besonderes: Zum ersten Mal öffnen die Zieheltern die Tore der Voliere, und die Jungvögel wagen ihre ersten Flügelschläge unter freiem Himmel. Dabei erkunden sie nicht nur die Umgebung des Camps, sondern sammeln auch ihre ersten Erfahrungen.
Dieser Tag zeigt, ob sich die intensive Arbeit der Zieheltern Früchte und die Jungvögel gut auf sie geprägt sind. Nur wenn dieses Vertrauensverhältnis besteht, kehren die jungen Waldrappe nach ihren ersten Ausflügen zuverlässig zu ihren menschlichen Zieheltern zurück.
Für die jungen Flugkünstler gibt es an diesem Tag allerdings noch viel zu lernen. Sie müssen sich erstmals im Luftraum orientieren, sichere Landungen meistern und den Weg zurück in die vertraute Umgebung des Camps finden. Deshalb kommt es immer wieder vor, dass einzelne Vögel längere Erkundungsflüge unternehmen oder nicht sofort den Heimweg finden.
So zog die Vogelgruppe diesen Jahres am Vormittag des 15. Juni begeistert ihre ersten Kreise am strahlend blauen Himmel. Das Flugbild der Gruppe wirkt beim ersten Flug dabei noch etwas ungeordnet und chaotisch – mit zunehmender Flugerfahrung werden die Bewegungen der Gruppe jedoch schon bald deutlich harmonischer und eleganter werden.
Das Wichtigste an diesem Tag war jedoch: Der Großteil der Jungvögel kehrte vorbildlich zu ihren Ziehmüttern Eszter und Fabienne zurück. Drei ihrer Schützlinge entschieden sich zunächst für ein kleines Abenteuer. Zwei von ihnen fanden jedoch bereits am selben Abend wieder ins Camp zurück, und auch der dritte Abgängige kehrte am folgenden Tag unversehrt zurück, wo er bereits sehnsüchtig erwartet wurde.
Nach diesem erfolgreichen ersten Freiflug können nun die nächsten Trainingsschritte beginnen. Schritt für Schritt werden die jungen Waldrappe an das Fluggerät und alle Abläufe des gemeinsamen Fliegens herangeführt und auf ihre große Reise vorbereitet.
📷 J.Fritz
19.Mai 2026
Nach einer nassen und frostigen ersten Woche im Camp zeigt sich inzwischen immer öfter die Sonne über unserem Camp am Flugplatz Binningen. Menschen und Vögel scheinen sich bereits gut eingelebt zu haben: Während das Camp fertig eingerichtet und die Feldküche eingeweiht wird, sind bereits die ersten fünf Vögel flügge geworden.
Nacheinander wagten sie ihre ersten Flügelschläge vom Zugang des Aufzuchtswagens hinaus in die Voliere – beobachtet von ihren jüngeren Geschwistern mit sichtbar neugierigen und vielleicht auch etwas neidischen Blicken. Im Laufe der kommenden Woche werden nach und nach alle jungen Waldrappe den Sprung in die Voliere wagen.Damit verlagert sich das Leben der Vögel und ihrer Ziehmütter zunehmend nach draußen: raus aus dem Aufzuchtswagen, hinein in die saftig grüne Wiese und unter einen hoffentlich bald dauerhaft blauen Himmel.
📷 Das Foto zeigt Kobold bei seinem ersten Ausflug in die Voliere. Nicht nur die beiden Ziehmütter, sondern auch Kobold selbst scheint sichtlich stolz auf seine Leistung zu sein.
14.Mai 2026
📷 B.Steininger
06.Mai 2026
Kaum zu glauben, aber unsere Zeit im Tierpark Rosegg neigt sich schon dem Ende zu.
Der Großteil unserer Kükengruppe bringt inzwischen über ein Kilo auf die Waage. Im Aufzuchtscontainer ist ordentlich Leben: Die Küken laufen eifrig zwischen den Nestern hin und her, und die Größeren testen fleißig ihre inzwischen gut befiederten Flügel. Ein klares Zeichen dafür, dass der Container bald zu klein für unsere Rasselbande wird.
Anfang kommender Woche ziehen wir deshalb in unser Trainingscamp in Süddeutschland um. Dort erwartet die Waldrappe ein brandneuer Aufzuchtswagen mit angeschlossener, geräumiger Voliere. Sobald sie etwa 40 Tage alt sind, können sie dort ihre ersten richtigen Flügelschläge wagen.
Die Ziehmütter und das restliche Team werden bis August im Feldcamp leben und arbeiten. Wir freuen uns sehr auf diesen neuen Abschnitt der Aufzuchtsaison , auch wenn wir unsere Unterstützer*innen hier in Rosegg und die Berge ganz bestimmt vermissen werden.
📷 E. Bajka
20.April 2026
Unsere Familie ist komplett!
Nach der vierten und letzten Kükenentnahme sitzen nun 32 Waldrappküken in acht Nestern im Aufzuchtscontainer in Rosegg. Die beiden Ziehmütter sind rund um die Uhr damit beschäftigt, die Vogelschar zu füttern, zu versorgen und bei Laune zu halten.
Der Altersunterschied zwischen den jüngsten und ältesten Küken beträgt maximal 14 Tage. Derzeit sind die Entwicklungsunterschiede noch sehr deutlich: Unser ältestes Küken ist mittlerweile 20 Tage alt. Die größeren aus der Gruppe haben bereits damit begonnen, zwischen den Nestern hin und her zu klettern.
Eine wuselnde Waldrapp-Bande, die ihre derzeitige Hauptaufgabe großartig meistert: fressen, wachsen und gedeihen.
📷 E. Bajka
14.April 2026
Unsere Vogelgruppe wächst und gedeiht! Inzwischen haben die beiden Ziehmütter 22 Schnäbel zu stopfen und einige werden noch dazukommen.
Die Küken für die Handaufzucht übernehmen wir im Alter von drei bis acht Tagen. Gerade in den ersten Wochen nach dem Schlüpfen wachsen die Waldrappe rasant und nehmen kontinuierlich an Gewicht zu. Im Container verbringen die Küken ihre Tage in einem Rhythmus aus Fressen, Schlafen und Kuscheln mit ihren Zieheltern.
📷 E. Bajka
08.April 2026
Nach viel Planung und eifrigen Vorbereitungen ist es nun endlich so weit: Die Handaufzucht 2026 kann starten!
Für Fabienne und Eszter ist es die erste Saison in der Rolle als Ziehmütter, entsprechend groß ist die Aufregung, als sechs Küken aus der Kolonie im Tierpark Rosegg in ihre Obhut übergeben werden. Anfangs noch unterstützt von Barbara, einer ehemaligen Ziehmutter, lernen sie jedoch schnell, ihre Küken richtig zu umsorgen.
Zum Team der Handaufzucht 2026 gehören außerdem Amelie, die das Campmanagement und gewissermaßen die Versorgung der Ziehmütter übernimmt, sowie Yun, eine chinesische PhD-Studentin, die in dieser Saison Daten sammeln und das Kernteam unterstützen wird.
Ein starkes, motiviertes Team, das voller Motivation und Vorfreude in dieses Abenteuer startet.
📷 M. Sackl









